Rüschhauskonzerte

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37 Jahre Kammermusik im Haus Rüschhaus
Spielzeit 2022-2023

Eine Veranstaltung der Musikschule Nienberge in Verbindung mit dem Kulturamt der Stadt Münster, der Droste-Gesellschaft und der Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung.

37 Jahre Kammermusik im Haus Rüschhaus
Spielzeit 2022-2023

Eine Veranstaltung der Musikschule Nienberge in Verbindung mit dem Kulturamt der Stadt Münster, der Droste-Gesellschaft und der Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung

Liebe Musikfreunde, 

Zur Kammermusik im eigentlichen Sinne möchten wir Sie heute ins Rüschhaus einladen.
Der Gartensaal dort hat nach heutigen Maßstäben wirklich nicht mehr als eine „Kammer“dimension. Das wird auch Johann Conrad Schlaun nicht anders ngesehen haben, als er das Rüschhaus als Sommersitz für sich und sein Familie erbaute.
Musik hat es hier immer gegeben, auch und besonders zu Annettes Zeiten. Doch der Radius hat sich erweitert, wie Sie an der Mannigfaltigkeit des Programms erkennen können.

Seien Sie uns willkommen!

Der Vorstand der Musikschule Nienberge e.V.

Sonntag, 23.10.2022, 19:00 Uhr
Haus Rüschhaus

La Suave Melodia

Maskenbälle, pastorale Idyllen, königliche Konzerte
& andere `Exzentrizitäten´

– Werke von Händel, Vivaldi, Couperin, Corelli u.a.

,Affekte, Emotionen und kontrastierende Gemütszustände werden in der barocken Musik besonders expressiv dargestellt und erlebbar gemacht, mit einem großen Reichtum an individuellen und nationalen Kompositionsstilen:
Passend zur herbstlich-bunten Jahreszeit lädt das Ensemble La Suave Melodia mit warmen Klangfarben von Flöten, Fagott und Cembalo ein, dieser Vielfalt und ihren Nuancen nachzuspüren.
Vom ausgewogen temperierten Kontrapunkt Händels, dessen Sonaten als quasi „Taschenopern“ sowohl beschwingte Melodien als auch tief wehmütige Stimmungen beinhalten über Vivaldis venezianisches Flair mit feuriger Virtuosität und naiv bezaubernder Hirtenmelodik, hin zu einem Blick in die königlichen Gemächer Versailles, umspielt von der Eleganz Couperins, und schließlich Corelli, der mit seinen Variationen über `La Folia´ programmatisch alle erdenklichen Facetten von durchaus modischer `Verrücktheit´ illustriert.

La Suave Melodia
Anna Stegmann, Blockflöten, Inga-Maria Klaucke, Fagott & Alexandra Nepomnyashchaya, Cembalo

Sonntag, 23.10.2022, 19:00 Uhr
Haus Rüschhaus

La Suave Melodia

Maskenbälle, pastorale Idyllen, königliche Konzerte & andere `Exzentrizitäten´

– Werke von Händel, Vivaldi, Couperin, Corelli u.a.

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Affekte, Emotionen und kontrastierende Gemütszustände werden in der barocken Musik besonders expressiv dargestellt und erlebbar gemacht, mit einem großen Reichtum an individuellen und nationalen Kompositionsstilen:
Passend zur herbstlich-bunten Jahreszeit lädt das Ensemble La Suave Melodia mit warmen Klangfarben von Flöten, Fagott und Cembalo ein, dieser Vielfalt und ihren Nuancen nachzuspüren.
Vom ausgewogen temperierten Kontrapunkt Händels, dessen Sonaten als quasi „Taschenopern“ sowohl beschwingte Melodien als auch tief wehmütige Stimmungen beinhalten; über Vivaldis venezianisches Flair mit feuriger Virtuosität und naiv bezaubernder Hirtenmelodik, hin zu einem Blick in die königlichen Gemächer Versailles umspielt von der Eleganz Couperins, und schließlich Corelli, der mit seinen Variationen über `La Folia´ programmatisch alle erdenklichen Facetten von durchaus modischer `Verrücktheit´ illustriert.

La Suave Melodia
Anna Stegmann, Blockflöten, Inga-Maria Klaucke, Fagott & Alexandra Nepomnyashchaya, Cembalo

Sonntag, 27. 11.2022, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Voirin Quartett

Auf den Spuren jüdischer Komponisten

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat sich das Voirin Quartett intensiv mit der Musik jüdischer Komponisten beschäftigt und eine Vielzahl einzigartiger Werke für sich entdeckt.
Während der NS-Zeit wurden viele Künstler jüdischen Glaubens verfolgt, unterdrückt, an der Ausübung ihrer Kunst massiv gehindert und schließlich in vielen Fällen ums Leben gebracht. Die wirklich guten Werke dieser Zeit sollten nicht nur aufgeführt werden, sondern sollten auch ohne das Wissen um ihren Entstehungshintergrund und das Schicksal der Komponisten, also schier um ihres künstlerischen Wertes wegen aufgeführt werden.
Das Voirin Quartett möchte sich dafür einsetzen, dass die Werke jener Generation wieder auf den ihr gebührenden Platz gesetzt werden.

Karl Sousa, Violine
Cordula Kocian, Violine
Mara Smith, Viola
Lucie Stepanova, Cello

Sonntag, 27. 11.2022, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Voirin Quartett
Auf den Spuren jüdischer Komponisten

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat sich das Voirin Quartett intensiv mit der Musik jüdischer Komponisten beschäftigt und eine Vielzahl einzigartiger Werke für sich entdeckt.

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Während der NS-Zeit wurden viele Künstler jüdischen Glaubens verfolgt, unterdrückt, an der Ausübung ihrer Kunst massiv gehindert und schließlich in vielen Fällen ums Leben gebracht. Die wirklich guten Werke dieser Zeit sollten nicht nur aufgeführt werden, sondern sie sollten auch ohne das Wissen um ihren Entstehungshintergrund und das Schicksal der Komponisten, also schier um ihres künstlerischen Wertes wegen aufgeführt werden.
Das Voirin Quartett möchte sich dafür einsetzen, dass die Werke jener Generation wieder auf den ihr gebührenden Platz gesetzt werden.

Karl Sousa, Violine
Cordula Kocian, Violine
Mara Smith, Viola
Lucie Stepanova, Cello

Sonntag, 4. 12.2022, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Duo Cella

Sonntag, 4. 12, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Duo Cella

Aktion

Im Programm „Aktion“ des Duos Cella geht es um stete Bewegung: Das Flattern des Vogels in der Uraufführung „Zerbrochene Zweige“ von Dachez, die tänzerischen Bewegungen in den Rumänischen Volkstänzen von Bartók oder in den Tangos von Piazzolla, das permanente Reagieren auf die Duo-Partnerin in „La risposta“ von Eggert mit zum Teil darstellerischen Aktionen, die Bewegung in der musikalischen Form der „Ungarischen Rhapsodie“ von Popper mit einem mehrfachen Wechsel der Themen, oder z.B. die sanfte Bewegung des Wiegens oder der inneren Erregung in der „Suite Populaire Espagnole“ von de Falla.
Passend zum zweiten Advent wird es in der zweiten Hälfte auch besinnlich mit Werken von u.a. César Franck, die die weihnachtliche Freude und Ergriffenheit spiegeln.
Manchmal sind die Bewegungen und Aktionen schnell und stürmisch, manchmal äußerlich kaum wahrnehmbar – aber immer entfachen sie eine ‚innere Bewegung’. Die Werke sprechen viele Gefühle an und bestechen durch ihre Virtuosität.

Duo Cella
Jiwon Na, Violoncello
Birgit Haverkock, Akkordeon

Sonntag, 4. 12.2022, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Duo Cella

Aktion

Im Programm „Aktion“ des Duos Cella geht es um stete Bewegung:

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Um das Flattern des Vogels in der Uraufführung „Zerbrochene Zweige“ von Dachez, die tänzerischen Bewegungen in den Rumänischen Volkstänzen von Bartók oder in den Tangos von Piazzolla, das permanente Reagieren auf die Duo-Partnerin in „La risposta“ von Eggert mit zum Teil darstellerischen Aktionen, die Bewegung in der musikalischen Form der „Ungarischen Rhapsodie“ von Popper mit einem mehrfachen Wechsel der Themen, oder z.B. die sanfte Bewegung des Wiegens oder der inneren Erregung in der „Suite Populaire Espagnole“ von de Falla.
Passend zum zweiten Advent wird es in der zweiten Hälfte auch besinnlich mit Werken von u.a. César Franck, die die weihnachtliche Freude und Ergriffenheit spiegeln.
Manchmal sind die Bewegungen und Aktionen schnell und stürmisch, manchmal äußerlich kaum wahrnehmbar – aber immer entfachen sie eine ‚innere Bewegung’. Die Werke sprechen viele Gefühle an und bestechen durch ihre Virtuosität.
Duo Cella
Jiwon Na, Violoncello, Birgit Haverkock, Akkordeon

Jiwon Na, Violoncello
Birgit Haverkock, Akkordeon

Sonntag, 29. 1. 2023, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Trio Mallarmé

Sonntag, 4. 12, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Duo Cella

Farbenfreude

Das Trio Mallarmé bringt Ende Januar ein facettenreiches und frohes Programm in das Haus Rüschhaus. Die Werke des Abends umspannen mehrere Epochen und Genres, es wird Leclair, Debussy, Ravel, Takemitsu und Beavers erklingen.
Vom französischen Barockkomponisten Leclair hin zu dem schwungvollen Werk „Ballerina“ von Kevin Beavers, das 2017 für das Trio geschrieben wurde, wird es ein abwechslungsreicher Abend. Takemitsus feinsinniges Werk „and the I knew’ twas wind“(2012) erkundet Naturklänge und innere Welten. Die Bearbeitungen von Ravels Klavier Sonatine und von Debussys Suite Bergamasque für diese Triobesetzung sind sehr gelungen – man fragt sich, ob die Komponisten auf diesen Farbenreichtum hätten verzichten wollen?

Trio Mallarmé
Susanne Bürger, Harfe
Martina Overlöper, Flöte
Kerstin Beavers, Viola
Sonntag, 29.1.2023, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Trio Mallarmé

Farbenfreude

Das Trio Mallarmé bringt Ende Januar ein facettenreiches und frohes Programm in das Haus Rüschhaus. Die Werke des Abends umspannen mehrere Epochen und Genres, es wird Leclair, Debussy, Ravel, Takemitsu und Beavers erklingen.

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Vom französischen Barockkomponisten Leclair hin zu dem schwungvollen Werk „Ballerina“ von Kevin Beavers, das 2017 für das Trio geschrieben wurde, wird es ein abwechslungsreicher Abend. Takemitsus feinsinniges Werk „and the I knew’ twas wind“(2012) erkundet Naturklänge und innere Welten. Die Bearbeitungen von Ravels Klavier Sonatine und von Debussys Suite Bergamasque für diese Triobesetzung sind sehr gelungen – man fragt sich, ob die Komponisten auf diesen Farbenreichtum hätten verzichten wollen?

Trio Mallarmé

Susanne Bürger, Harfe
Martina Overlöper, Flöte,
Kerstin Beavers, Viola

Sonntag, 12.2.2023, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Rêverie

Sonntag, 4. 12, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Duo Cella

Spielfreude, höchste Präzision im Zusammenspiel und die Suche nach neuen Wegen vereinen das 2022 gegründete Duo Westklang. Ein wichtiges Anliegen des Duos ist die Erweiterung des Repertoires durch Kompositionsaufträge sowie das Aufführen der noch immer unterrepräsentierten Musik von Komponistinnen.
Träumerisch, geheimnisvoll, leidenschaftlich, fantastisch, abenteuerlich, sinnlich – auf dem Programm stehen Werke der Romantik und des Impressionismus. Neben Stücken von Calace, Debussy und Elgar wird auch Musik der französischen Komponistin Lili Boulanger zu hören sein.
Es erwartet Sie ein in allen Farben schillerndes Musikerlebnis!

Duo Westklang
Daniel Ahlert, Mandoline
Nicola Jasmin Stock, Gitarre

Sonntag, 12.2.2023, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Rêverie

Spielfreude, höchste Präzision im Zusammenspiel und die Suche nach neuen Wegen vereinen das 2022 gegründete Duo Westklang.

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Träumerisch, geheimnisvoll, leidenschaftlich, fantastisch, abenteuerlich, sinnlich – auf dem Programm stehen Werke der Romantik und des Impressionismus. Neben Stücken von Calace, Debussy und Elgar wird auch Musik der französischen Komponistin Lili Boulanger zu hören sein.
Es erwartet Sie ein in allen Farben schillerndes Musikerlebnis!

Duo Westklang
Daniel Ahlert, Mandoline
Nicola Jasmin Stock, Gitarre

Sonntag, 5. 3. 2023, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Hille & Marthe Perl, Viola da gamba

Sonntag, 4. 12, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Duo Cella

Die vier Elemente

Vier Elemente gab es bereits bei den griechischen Philosophen und bis heute sind wir ihnen ‚ausgeliefert’. So unterschiedlich sie auch sind, werden sie in diesem Mutter-Tochter-Projekt musikalisch vereint:
Das Feuer ist nicht nur wärmend, sondern entflammt auch brennende Leidenschaft. Die Erde nährt uns einerseits, ist andererseits aber auch ein Symbol für das Werden und Vergehen. Die Luft ermöglicht unser tägliches Leben, beflügelt es mit ihrer Leichtigkeit und hält es dem Wasser gleich in ständiger Bewegung.

Hille Perl, Viola da gamba
Marthe Perl, Viola da gamba

Sonntag, 5. 3. 2023, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

Hille & Marthe Perl

Die vier Elemente

Vier Elemente gab es bereits bei den griechischen Philosophen und bis heute sind wir Ihnen ‚ausgeliefert’. So unterschiedlich sie auch sind, werden sie in diesem Mutter-Tochter-Projekt musikalisch vereint:
Das Feuer ist nicht nur wärmend, sondern entflammt auch brennende Leidenschaft. Die Erde nährt uns einerseits, ist andererseits aber auch ein Symbol für das Werden und Vergehen. Die Luft ermöglicht unser tägliches Leben, beflügelt es mit ihrer Leichtigkeit und hält es dem Wasser gleich in ständiger Bewegung.

Hille Perl, Viola da gamba
Marthe Perl, Viola da gamba

Abonnements und Reservierungen:

Eintrittskarten können telefonisch vorbestellt und für Sie reserviert werden. Sie liegen dann an der Abendkasse bereit. Rufen Sie uns an:
Tel.: 02533-1677
Fax: 02533-1687

Preise:

Der Preis für eine Einzelkarte beträgt € 20.-, ermäßigt € 15.-.
Ein Saisonabonnement für alle sechs Konzerte kostet nur € 100.-.

Veranstalter:
Musikschule Nienberge e.V.
www.muenster.org/musikschule-nienberge

Konzeption und Durchführung der Reihe:
Anneliese Janning
Grienkenswell 82
48161 Münster-Nienberge
Tel. 02533-1677

e-mail: