Rüschhauskonzerte

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40 Jahre Kammermusik im Haus Rüschhaus – Spielzeit 2025

Eine Veranstaltungsreihe der Musikschule Nienberge in Verbindung mit dem Kulturamt der Stadt Münster, der Droste-Gesellschaft und der Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung.

40 Jahre Kammermusik im Haus Rüschhaus
Spielzeit 2025

Eine Veranstaltung der Musikschule Nienberge in Verbindung mit dem Kulturamt der Stadt Münster, der Droste-Gesellschaft und der Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung

Liebe Musikfreunde,

das Programm für die 40. Spielzeit in der Reihe „Kammermusik im Haus Rüschhaus“, welche die Musikschule Nienberge in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Münster, der Droste-Gesellschaft und der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung veranstaltet, ist einmal mehr eine vielfältige Mischung von virtuos gespielter Instrumentalmusik aus unterschiedlichen Epochen und Kulturwelten. Auch die menschliche Stimme kommt zu ihrem Recht.
Ob solistische Darbietungen oder aparte kammermusikalische Kombinationen: All diese Facetten passen in den Klangraum und das liebenswürdige Ambiente des Rüschhauses.
Überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie sich verzaubern und überraschen!

Wir heißen Sie herzlich willkommen!
Der Vorstand der Musikschule Nienberge e.V.

Samstag, 8.11.2025, 18.00 Uhr
Kulturforum Nienberge

Minguet Quartett

Le réveil des fleurs: Maurice Ravel 150 2025

2025 feiert die Musikwelt den 150. Geburtstag des großen französischen Impressionisten Maurice Ravel. Die künstlerische Freiheit, die sich in seinem Œuvre widerspiegelt, hält Publikum wie Interpreten bis heute in Atem. Das preisgekrönte Minguet Quartett zeichnet ein Portrait des Tonmalers und eröffnet mit Haydns heiterem und lichtdurchflutetem Sonnenaufgangsquartett. Ravels Zeitgenossen Schönberg und Debussy haben bedeutende kammermusikalische Meilensteine geschaffen – sie standen Pate für Ravels singuläres Meisterwerk der Quartettliteratur, das am Ende des Programms erklingt. Tauchen Sie gemeinsam mit dem Minguet Quartett ein in Maurice Ravels zauberhafte Klangwelt aus Luft und Licht!

Samstag, 8.11.2025, 18.00 Uhr
Kulturforum Nienberge

Minguet Quartett

Le réveil des fleurs – Maurice Ravel 150 2025

2025 feiert die Musikwelt den 150. Geburtstag des großen französischen Impressionisten Maurice Ravel. Die künstlerische Freiheit, die sich in seinem Œuvre widerspiegelt, hält Publikum wie Interpreten bis heute in Atem. Das preisgekrönte Minguet Quartett zeichnet ein Portrait des Tonmalers und eröffnet mit Haydns heiterem und lichtdurchflutetem Sonnenaufgangsquartett. Ravels Zeitgenossen Schönberg und Debussy haben bedeutende kammermusikalische Meilensteine geschaffen – sie standen Pate für Ravels singuläres Meisterwerk der Quartettliteratur, das am Ende des Programms erklingt. Tauchen Sie gemeinsam mit dem Minguet Quartett ein in Maurice Ravels zauberhafte Klangwelt aus Luft und Licht!

Samstag, 29.11.2025, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus – ausverkauft! –

Es gibt so wunderweiße Nächte

Der Winter ist die Zeit der langen Abende

Weihnachtlich-musikalische Soiree mit Thomas Mann und Rainer Maria Rilke im Jahr ihres 150. Geburtstages

Zu Gedanken und Texten  der beiden Jubilare erklingen altdeutsche Lieder auf zwei Gitarren sowie Musik von Friedrich Nietzsche, Alban Berg, Adam Darr, Hugo Wolf und anderen Zeitgenossen.

gelesen von Jörg Mascherrek
begleitet vom Niehusmann Gitarren Duo

mehr

Das Niehusmann Gitarren-Duo hat ein musikalisches Repertoire von frühen Lautenstücken der Renaissance über zentrale Werke der Gitarren-Klassik und der spanischen Romantik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts.
Verschiedene Konzertreisen führten das Musikerpaar in den Libanon, nach Frankreich, Niederlande, Österreich, in die Schweiz,und die USA. Bei ihren Konzerten loten Judith und Volker Niehusmann ihre Instrumente in der ganzen dynamischen und farbenreichen Bandbreite aus und können das Publikum mit einfühlsamer und intimer Kammermusik immer wieder verzaubern.
Dabei kommen sowohl Lauten als auch Gitarren zu Gehör.
CD-Aufnahmen (NAXOS) mit erlesenen Raritäten belegen die Qualität dieses Duos. Unter den mehrfachen Auszeichnungen ist neben anderen auch der Kulturpreis der Stadt Essen.
Das Niehusmann Gitarren Duo unterrichtete bei Meisterkursen in Deutschland und fand Beachtung in verschiedenen Fachmagazinen (u.a. „Classical Guitar“, GB).
Volker Niehusmann unterrichtet an der Folkwang Universität der Künste Essen. Notenausgaben sind bei den Verlagen Trekel in Hamburg und Margaux in Berlin erschienen.

Samstag, 29.11.2025, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus – ausverkauft! –

Es gibt so wunderweiße Nächte

Weihnachtlich-musikalische Soiree mit Thomas Mann und Rainer Maria Rilke im Jahr ihres 150. Geburtstages
Zu Gedanken und Texten  der beiden Jubilare erklingen altdeutsche Lieder auf zwei Gitarren sowie Musik von Friedrich Nietzsche, Alban Berg, Adam Darr, Hugo Wolf und anderen Zeitgenossen.

gelesen von Jörg Mascherrek
begleitet vom Niehusmann Gitarren Duo

mehr

Das Duo hat ein musikalisches Repertoire von frühen Lautenstücken der Renaissance über zentrale Werke der Gitarren-Klassik und der spanischen Romantik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts.
Verschiedene Konzertreisen führten das Musikerpaar in den Libanon, nach Frankreich, Niederlande, Österreich, in die Schweiz,und die USA. Bei ihren Konzerten loten Judith und Volker Niehusmann ihre Instrumente in der ganzen dynamischen und farbenreichen Bandbreite aus und können das Publikum mit einfühlsamer und intimer Kammermusik immer wieder verzaubern.
Dabei kommen sowohl Lauten als auch Gitarren zu Gehör.
CD-Aufnahmen (NAXOS) mit erlesenen Raritäten belegen die Qualität dieses Duos. Unter den mehrfachen Auszeichnungen ist neben anderen auch der Kulturpreis der Stadt Essen.
Das Niehusmann Gitarren Duo unterrichtete bei Meisterkursen in Deutschland und fand Beachtung in verschiedenen Fachmagazinen (u.a. „Classical Guitar“, GB).
Volker Niehusmann unterrichtet an der Folkwang Universität der Künste Essen. Notenausgaben sind bei den Verlagen Trekel inHamburg und Margaux in Berlin erschienen.

Sonntag, 30.11.2025, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus – ausverkauft! –

An Händels Wegen

Händel reiste von Deutschland nach Italien und später nach London, wo er bis zu seinem Tode tätig war. In dem Konzert „An Händels Wegen“ erklingen Werke von G.Fr. Händel und von Komponisten, denen er auf seinen Reisen begegnete.
Schon zu Lebzeiten wurde Georg Friedrich Händel vom Publikum und von anderen Komponisten hoch geschätzt. So soll Domenico Scarlatti, der auf dem Karneval in Venedig den maskierten Händel inkognito auf einem Cembalo spielen hörte, ausgerufen haben:
„Das ist entweder der berühmte Sachse oder der Teufel!“
Später sagte kein geringerer als Ludwig van Beethoven: „Händel ist der größte Komponist, der je gelebt hat. Ich würde mein Haupt entblößen und an seinem Grabe niederknien“.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend am 1. Advent, an dem auch Händels „Tochter Zion“ nicht fehlen darf.

Gudula Rosa – Blockflöte
Wolfgang Kostujak – Cembalo

mehr

Gudula Rosa
Gudula Rosa wird von der Presse als „Meisterin ihres Faches“ und ihr Flötenspiel als „charismatisch und hochvirtuos“ hochgelobt.
Konzertreisen führten sie nach Japan, China, Ecuador, Brasilien, USA und in viele europäische Länder.
Sie studierte bei Winfried Michel in Münster und Kassel sowie als Stipendiatin bei Walter van Hauwe am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam und schloss ihre künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ab. Sie erhielt mehrere Anerkennungen und Preise (u.a. gewann sie 1996 den Blockflötenwettbewerb der E.R.T.A.).
Neben ihrer regen Konzerttätigkeit in den Bereichen Alte Musik und Neue Musik ist Gudula Rosa eine leidenschaftliche und sehr erfolgreiche Pädagogin. Sie lehrt an der Musikhochschule Münster und an der Westfälischen Schule für Musik und ist Mitglied im Leitungsteam der Jugendakademie für musikalisch Hochbegabte, einem Kooperationsprojekt beider Institute. 1998-2004 lehrte sie an der Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen.
www.gudularosa.de

Wolfgang Kostujak
ist in Bremen aufgewachsen. Sein musikalischer Werdegang wurde in dieser Zeit von Hans-Richard Scheiderer (Klavier), Arvid Gast und Wilfried Langosz (Orgel) geprägt. Im Anschluss an ein Studium der historischen Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang Hochschule, Essen, das er 1993 mit der „künstlerischen Reifeprüfung“ abschloss, wechselte er ans „Sweelinck-Conservatorium“, Amsterdam, wo er ein dreijähriges Aufbaustudium im Fach „Cembalo“ bei Bob van Asperen mit dem Grad eines „Uitvoerend Musicus“ absolvierte.

Seit 1998 lehrt er in Lehraufträgen und Werkverträgen an verschiedenen deutschen und Österreichischen Hochschulen, ab 2015 als ständige Lehrkraft im Festvertrag an der Folkwang Universität der Künste, Essen, seit 2024 als außerplanmägiger Professor. 2025 wählte ihn der Senat der Universität zum Prorektor. Seine Konzerttätigkeit als Solo- und Continuosembalist führte ihn über die Grenzen Deutschlands hinaus, etwa nach China, Russland und in zahlreiche südamerikanische Länder.

 Seit 2002 arbeitet Wolfgang Kostujak außerdem als Publizist und Herausgeber im Auftrag verschiedener Verlage und öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten.
www.www.wolfgangkostujak.de

Sonntag, 30.11.2025, 18.00 Uhr
Haus Rüschhaus

An Händels Wegen

Händel reiste von Deutschland nach Italien und später nach London, wo er bis zu seinem Tode tätig war. In dem Konzert „An Händels Wegen“ erklingen Werke von G.Fr. Händel und von Komponisten, denen er auf seinen Reisen begegnete.
Schon zu Lebzeiten wurde Georg Friedrich Händel vom Publikum und von anderen Komponisten hoch geschätzt. So soll Domenico Scarlatti, der auf dem Karneval in Venedig den maskierten Händel inkognito auf einem Cembalo spielen hörte, ausgerufen haben: „Das ist entweder der berühmte Sachse oder der Teufel!“ 
Später sagte kein geringerer als Ludwig van Beethoven: „Händel ist der größte Komponist, der je gelebt hat. Ich würde mein Haupt entblößen und an seinem Grabe niederknien“.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend am 1. Advent, an dem auch Händels „Tochter Zion“ nicht fehlen darf.

Gudula Rosa – Blockflöte
Wolfgang Kostujak – Cembalo

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Gudula Rosa
Gudula Rosa wird von der Presse als „Meisterin ihres Faches“ und ihr Flötenspiel als „charismatisch und hochvirtuos“ hochgelobt.
Konzertreisen führten sie nach Japan, China, Ecuador, Brasilien, USA und in viele europäische Länder.
Sie studierte bei Winfried Michel in Münster und Kassel sowie als Stipendiatin bei Walter van Hauwe am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam und schloss ihre künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ab. Sie erhielt mehrere Anerkennungen und Preise (u.a. gewann sie 1996 den Blockflötenwettbewerb der E.R.T.A.).
Neben ihrer regen Konzerttätigkeit in den Bereichen Alte Musik und Neue Musik ist Gudula Rosa eine leidenschaftliche und sehr erfolgreiche Pädagogin. Sie lehrt an der Musikhochschule Münster und an der Westfälischen Schule für Musik und ist Mitglied im Leitungsteam der Jugendakademie für musikalisch Hochbegabte, einem Kooperationsprojekt beider Institute. 1998-2004 lehrte sie an der Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen.
www.gudularosa.de

Wolfgang Kostujak
ist in Bremen aufgewachsen. Sein musikalischer Werdegang wurde in dieser Zeit von Hans-Richard Scheiderer (Klavier), Arvid Gast und Wilfried Langosz (Orgel) geprägt. Im Anschluss an ein Studium der historischen Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang Hochschule, Essen, das er 1993 mit der „künstlerischen Reifeprüfung“ abschloss, wechselte er ans „Sweelinck-Conservatorium“, Amsterdam, wo er ein dreijähriges Aufbaustudium im Fach „Cembalo“ bei Bob van Asperen mit dem Grad eines „Uitvoerend Musicus“ absolvierte.

Seit 1998 lehrt er in Lehraufträgen und Werkverträgen an verschiedenen deutschen und Österreichischen Hochschulen, ab 2015 als ständige Lehrkraft im Festvertrag an der Folkwang Universität der Künste, Essen, seit 2024 als außerplanmägiger Professor. 2025 wählte ihn der Senat der Universität zum Prorektor. Seine Konzerttätigkeit als Solo- und Continuosembalist führte ihn über die Grenzen Deutschlands hinaus, etwa nach China, Russland und in zahlreiche südamerikanische Länder.

 Seit 2002 arbeitet Wolfgang Kostujak außerdem als Publizist und Herausgeber im Auftrag verschiedener Verlage und öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten.
www.www.wolfgangkostujak.de

Abonnements und Reservierungen:

Eintrittskarten können telefonisch vorbestellt und für Sie reserviert werden. Sie liegen dann an der Abendkasse bereit. Rufen Sie uns an:
Tel.: 02533-1677       Fax: 02533-1687

Preise:

Der Preis für eine Einzelkarte beträgt € 20.-, ermäßigt € 15.-.
Ein Saisonabonnement für alle sechs Konzerte kostet nur € 100.-.

Konzeption und Durchführung der Reihe:

Musikschule Nienberge
Anneliese Janning
Grienkenswell 82
48161 Münster 

es ist mir eine große Freude, anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Musikschule Nienberge meine herzlichsten Glückwünsche zu überbringen. Seit nun einem halben Jahrhundert ist die Musikschule unter der Leitung vieler weiterer engagierter Menschen (heute Frau Janning und Herr Peitzker und das Team)ein Ort der Begegnung, des Austauschs für zahlreiche Generationen.

Die Musikschule Nienberge hat es nicht nur geschafft, eine tiefe musikalische Bildung zu vermitteln, sondern auch eine bedeutungsvolle Verbindung zwischen den Menschen hier vor Ort zu schaffen. Diese Verbindung zeigt sich nicht nur in den Räumen der Musikschule, sondern auch in den kirchlichen Räumen der Gemeinde St. Sebastian, wo Musik und Glaube immer wieder aufs Neue zusammenfinden.

Von Anfang an war die Musikschule ein Ort, der von ehrenamtlichem Engagement, Leidenschaft und der unermüdlichen Investition von Zeit und Energie geprägt war. Viele Menschen haben dazu beigetragen, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhielten, Musik zu lernen, sich musikalisch auszudrücken und dadurch einen wichtigen Teil ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu gestalten.

Musik hat eine besondere Kraft – sie bewegt uns, sie bereichert unser Leben und sie schenkt uns Freude. Sie fördert nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch die geistige und emotionale Fitness. Es heißt so treffend: „Wer singt, kann keine bösen Gedanken haben“, und wie der heilige Augustinus einst sagte: „Wer singt, betet doppelt.“ In diesem Sinne wünsche ich der Musikschule weiterhin viele Jahre des Erfolgs und der Inspiration, damit wir auch in Zukunft musikalisch miteinander wachsen und uns gegenseitig unterstützen können.

Es ist schade, dass ich heute nicht persönlich anwesend sein kann, um dieses goldene Jubiläum mit Ihnen zu feiern. Dennoch sende ich meine besten Wünsche und hoffe, dass die kommenden Jahre genauso erfüllend und harmonisch verlaufen wie die vergangenen fünf Jahrzehnte.

Herzlichen Glückwunsch zum 50-jährigen Bestehen der Musikschule Nienberge!

Mit den besten Grüßen  

Daniel Zele